Und da lacht er wieder :)= Meine Zahnbehandlung ist abgeschlossen. Nach zusammengerechtet 38 Tagen Manila-Aufenethalt aufgrund meines Unfalls gehe ich aus sämtlichen Behandlungen mit einer Krone, einer immer noch sichtbaren Narbe und einem Lächeln hervor, was mir zwischenzeitig doch auch mal vergangen war. Seit Montag aber habe ich jetzt die endgültige Zahnkrone des linken oberen Schneidezahns und sie wurde bisher gut von den anderen Zähnen und mir akzeptiert. So kurz vor knapp hat alles noch hingehauen und das auf den Philippinen, wer hätte damit gerechnet?
Zum Thema kurz vor knapp. 12 Tage bleibe ich von heute an noch im Land der aufgehenden Sonne, der lachenden Menschen, der tropischen Temperaturen, gefährlichen Tieren und VIELEN Kinder. Kinder wohin das Auge reicht, durchschnittlich 6 Stück pro Familie, in ländlichen Regionen mehr als in städtischen, in armen Familien mehr als in reichen, doch immer durch Gott gesegnet und allesamt den Eltern zu allem erdenklichen Dank verpflichtet, dafür, dass man sie in diese Welt gesetzt hat. Dass sie meist das Resultat fehlender Aufklärung, fehlender Familienplanung und Gottes Wunsch nach „seid fruchtbar und mehret euch!“ sind ist wenigen bewusst, bis sie selber Kinder haben und lebenslangen Dank und Respekt einfordern können. Kinder gehen immer, auch wenn Vater und Mutter Geld verzocken oder trinken und auch der Reis für die bisherigen 14 Kinder knapp ist, eins geht noch, muss sich halt selbst versorgen oder rutscht in größeren Städten in die Kriminalität. Wenn Gott es gut mit einem meint und seine Wege sind ja eh unergründlich, dann bekommen wir halt noch mehr Kinder...
Um solche Themen hätte es im „Parent Effectiveness Service“ Training letzte Woche gehen können, was ich dann doch letztendlich in mühsamer Zusammenarbeit mit dem Department of Social Welfare and Development auf die Beine stellen konnte. Ging es aber nicht. Letzte Woche war ich mit einigen social-workers auf „der Insel“ Ando-Island und dort dieses zweitägige Training durchzuführen. Wieder war meine Partnerorganisation nicht beteiligt, wie bei allem, was ich so auf den Philippinen bisher gearbeitet habe, und wieder haben die jedoch am meisten eingefordert, von dem Geld für den Partnersupport, was aus Manila vom DED kam und sämtlichen Abrechnungen über alle möglichen Kosten. Danke Eastern Samar State University für die großartige Unterstützung! Jedenfalls, bei dem Training ging es so um dies und das, was alles wichtige Themen waren, keine Frage, wie Kindermissbrauch, Entwicklungsstadien und Kindererziehung aber weder um das oben genannte, noch um das, worum das Training eigentlich gehen sollte: Ernährung! Wie schon erwähnt, der Weg war steinig und hatte so angefangen, dass wir händeringend nach einem Projekt gesucht hatten, dann (da meine Projektbezeichnung ja „rural Nutrition and Health“ ist) ein Fütterungsprogramm für sechs unterernährte Kinder festgehalten hatten, dann (als nach 1,5 Monaten von der ESSU alles unterschrieben war) war ich auf der Suche nach der Finanzierung dafür, alles gescheitert, weil die Wahl auf den Philippinen gerade vorüber war und auch ein Fütterungsprogramm auf einmal nicht mehr so wichtig war. Also mit dem DSWD ein Training ist Leben gerufen, wo es darum ging, Eltern zu erklären, die sie kostengünstig und gesund für ihre Sprösslinge kochen können, Vorteil gegenüber dem Feeding-Program: kostengünstiger, weniger Zeit, u.U. sogar effektiver. Naja, das Training fand statt, es ging halt nicht mehr um Ernährung aber was soll’s, erfolgreich war’s trotzdem!
Das ist nun mein letzter Eintrag, ich hoffe ihr hattet Spaß an meinem Blog, auch wenn der Autor recht unzuverlässig war. Ich sehe euch bald ja alle endlich wieder und da freue ich mich riesig drauf. So schön das Jahr war, so voller neuer Erfahrungen und Erlebnisse, so sehr freue ich mich auf geregelte Strukturen und Abläufe in Deutschland. . . Man sieht sich dann dort.
Vielen Dank an die treue Leserschaft ;)

Lieber Mathis,
AntwortenLöschenDeine Projekt "rural health and Nutrition"
hast du auch sehr gut geleistet. "Training"
mit DSWD ist viel effektiver. Denn es gibt
viele Pflanzen u. Bäume (Gemüse und Früchte) die arme Eltern in ihre eigene Hof pflanzen können.
Die Papaya, Mango, Guava, Avocado, Caimeto, u.s.w. Bäume Früchte haben auch die Kinder spaß zu pflücken.
Diese "action Projekt" können die andere Dörfer auch nachmachen. Die neue DED Freiwillige kann Erdnüsse und Kartoffel Saat dazu anpflanzen lassen. Er wird noch da während der Ernte, weil es dauert nur 6 Monate. Die Schule kann ein Sportfest organisieren wo alle Teilnehmer und Besucher bekommen kostenlose Pommes oder Erdnuss Butter belegte Brötchen. Sport ist auch
wichtig für die Gesundheit.
Rest der ernte können verkaufen und Teil als Saat und Vorrat. Ich glaube das diese ist Gesund, machbar und nachhaltig. Diese ist eine
Hilfe zur Selbsthilfe.
Mit Projektfinanzierung, Plan International ist in Borongan vertreten. Hast du gefragt?
Nunja, deine Nachfolger kann die DENR und ESSU
Agriculture College für Erdnuüsse und Kartoffel Saat anfragen. Vielleicht Plan
International Deutschland und DSWD können die rostfreie Gartenwerkzeuge spendieren
Ich wünsche Dir VIEL GLÜCK !!!!
"Mabuhay"!!!
Frau Schäfer