Sonntag, 20. September 2009

man lebt sich halt so ein...




...naja so sehr hab ich mich zwar noch nicht an die Kultur und alles gewöhnt, aber trotzdem wirds von tag zu tag einfacher mit den Philippinen umzugehen.
Seit dem letzten Eintrag ist wieder so einiges passiert, zb. ist unser Vorbereitungskurs zuende gegangen und unser Waray-Kurs hat angefangen.
Gestern waren wir am Pazifik. Haben uns da von den Einheimischen für 500 Peso Surfbretter ausgeliehen, die aber leider nen bisschen klein, oder ich nicht gut genug waren. Trotzdem hats ein paar mal geklappt und ich bin sogar kurz aufgestanden. Die Wellen hatten vormittags bei Ebbe ungefähr ne Höhe von 4 Metern und nachmittags als dann die Flut kam locker 5 oder 6. Der Meeresboden war eine einzige Steinplatte mit kleinen Furchen wo das Wasser lang lief und in diesen kleinen Furchen saßen unzählige Seeigel. Wir mussten glücklicher Weise nur 2 Seeigel-Fälle aus unserer Gruppe melden, bei mir wars aber aus ziemlich knapp, hab in letzter Sekunde meinen Fuß weg gezogen, und so jetzt nur nen paar rote Stellen. Zurück zu den Wellen, sie sind sehr leicht zu unterschätzen gewesen, so ists auch mir ergangen , ich dacht mit, surf ich da jetzt mal eine und dann hats mich nur noch drunter und drüber gewirbelt und ioch hatte nur den Steinboden vor Augen also vor den geistigen Augen. Zum Glück wars tief genug und es ist nichts weiter passiert als dass mein Surfbrett mir gegen die Stirn gehaun hat, was aber kein Problem darstellt;-)
Dann hab ich am Samstag mit meinem Couterpart aus meinem Projekt geredet und wir werden wohl doch nicht auf dem Campus leben, weil dem Präsident der Universität von den letzten Freiwilligen wohl zu viel gefeiert wurde. Das ist jedenfalls die offizielle Stellungnahme dazu. Inoffiziell liegt es daran dass das Haus von Termiten verfressen wird, es kein fließendes Wasser hat und Handyempfang nur auf der Veranda besteht. Internet gibts gar nicht, also nur in der 7km entfernten Stadt. Die alternative, die für uns jetzt besteht ist ein Häuschen auf einer 25 min. entfernten Insel, Ando Island, wo unsere Projekte auch stattfinden können, die ca. 1000 Einwohner hat, mitten im Pazifik. Wir werden uns am Freitag erstmal mit der Situation vertraut machen und in das Haus auf dem Campus ziehen und am Montag mit den Projekten anfangen.
Am Samstag abend waren wir auf einer Despedida, sprich Abschiedsfeier von einem der ehemaligen Freiwilligen in Quinapondan, was mit dem Jeepney so ca. 1,5 Stunden von hier entfernt ist. Sind da Samstag nach dem Waray-Kurs, der extra deswegen nur bis 3 Uhr gegangen ist hin gefahren. Gab (leider) zu viel von diesem San-Miguel Bier und dann haben die hier auch noch Kokosnuss-Wein, den man auch nicht unterschätzen sollte. Hab mich dann da mit dem Barangay-Captain unterhalten und diversen anderen, bis 4 Uhr Karaoke gesunden und dann noch 3 Stunden im Wohnzimmer auf dem nackten Boden geschlafen. Am nächsten morgen haben wir direkt einen der ersten Busse nach Guiuan genommen weil wir ja ans Meer wollten.
Tut mir leid, dass es mal wieder tierisch ungeordnet ist. Ich wünsche eine schöne Zeit in Deutschland und der Welt.
Fotos: Mathis am Strand;), Jeepney-Ausblick vom Dach und Kinder auf Lukas' Despedida, die hat das so gefreut fotografiert zu werden...

3 Kommentare:

  1. Hört sich ja super interessant an!
    Ist ja der reinste urlaub xD
    wellenreiten und parties^^
    ich wünsch dir viel erfolg bei den projekten und hoffe, dass du uns dann auch schön alles mitteilst! ;-)

    Bis dahin, schöne Grüße!
    Lennart

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  2. Heyho Herr Mathis,

    liebe Grüße aus dem sonnigen und weniger mit hohen Wellen bekannte Malawi! Scheinst ja mächtig Spass zu haben, wie läuft dein Projekt so? Bei mir ist alles paletti, sind am 10. Okt. beim WM Qualispiel Elfenbeinküste vs. Malawi!!:P
    Kannst mich ja mal besuchen kommen unter http://freddygoesmalawi.blogspot.com/

    Ein schönes Wochenende,

    Fred

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  3. hey mathis
    hab jetz auch endlich wieder vernünftiges internet und verfolge deine berichte mit spannung!
    ich bin echt neidisch,auf den fotos siehts nach eindeutig besserem wetter aus,als hier bei uns in der heimat;)
    ich wünsche dir noch viel spaß
    liebe grüße von krissi

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